Home

|

Downloads

|

Intern

|

FAQ

Freie Schule Leipzig - Logo Aktuelles Vereine Die Schule Konzept Kontakt Presse
Freie Schule Leipzig - Logo Aktuelles Vereine
Die Schule Konzept
Die Schule Konzept
Kontakt
Presse
Kontakt
Freie Schule Leipzig - Logo
Freie Schule Leipzig - Logo
Freie Schule Leipzig - Logo

Sybille Dütsch

Was hält mich seit mehr als 16 Jahren an dieser Schule? Es ist die Lebendigkeit, die hier zu spüren ist. Immer wieder beflügeln mich unsere lachenden, offenen und neugierigen Kinder. Diese lebendige und respektvolle Atmosphäre zwischen Kindern und Erwachsenen ist für mich ein wertvoller Bestandteil unserer Schule und meines Lebens. Immer wieder habe ich die Möglichkeit, meine Anschauungen und Überzeugungen zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Hier kann ich eine Schule mitgestalten, in der sich Kinder wohlfühlen und selbstbestimmt lernen dürfen. Ich bin Bezugsperson einer altersgemischten Gruppe 1.- 3. Klasse und arbeite damit vorrangig in der Grundschule. Außerdem liegt mir die Mädchenarbeit am Herzen.

Henrik Ebenbeck

1961 bin ich geboren und in der DDR aufgewachsen, habe ein Theologiestudium abgeschlossen, später einige Semester Soziologie studiert und studiere seit 2000 noch berufsbegleitend Geschichte und Erziehungswissenschaft an der Fernuniversität Hagen.

Ich bin Vater von drei Töchtern, von denen zwei bereits erwachsen sind und eigene Wege gehen. Ich bin verheiratet und in unserer Familie mit vier Kindern vom Baby bis zum Teenager ist es immer abwechslungsreich und lebendig.

Seit 1994 arbeite ich an der Freien Schule und freue mich jeden Tag aufs Neue, dorthin zu gehen. Mir gefällt die Zusammenarbeit mit diesem tollen Team. Ich habe große Freiräume in der Gestaltung meiner Arbeit und kann immer mitbestimmen, wenn ich von Entscheidungen betroffen bin. Das Schönste ist jedoch der Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen. Sie auf ihrem Weg ein Stück begleiten zu dürfen, fordert mich immer wieder auf vielfältige Weise heraus, ist aber auch zutiefst befriedigend. Dass ich miterleben darf, wie sie ihre Potenziale auf unterschiedlichste Weise entfalten, empfinde ich als großes Geschenk.

Überwiegend arbeite ich mit den älteren Schülern und biete Kurse in Mathematik und Geschichte an sowie viele Projekte mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten. Nachhaltigkeit und Vernetzung sind wichtige Themen für mich, die auf vielfältige Weise immer wieder in meine Arbeit einfließen. Vom Team wurde ich als Pädagogischer Sprecher gewählt und vertrete die Schule bei vielen Gelegenheiten in der Öffentlichkeit.

Franziska Helmbold

Eigentlich wollte ich nie Lehrerin werden, obwohl meine Mutter mir diesen Beruf immer empfohlen hat (sie war selber Lehrerin). Ich habe Biologie studiert auf Diplom, weil mich dieses Thema in der Oberstufe so interessiert hat und ich auf diesem Weg versuchte herauszufinden, wie wir Menschen denken und handeln, meditieren und sehen, wahrnehmen, lernen und lieben. Ich versuchte es immer auch auf anderen Wegen als auf dem wissenschaftlichen. Während des Studiums kamen meine beiden Jungs zu uns und die Frage ließ sich noch einmal neu angehen: durch intensive Beobachtung der Kinder.

Da ich für meine Kinder selber sorgen wollte, habe ich noch andere dazu genommen und nach dem Studium als Tagesmutter gearbeitet.

In dieser Zeit haben sich mehrere Familien zusammengetan und den Kinderraum gegründet. Hier konnten wir unsere eigenen Kinder selber betreuen und ihnen eine vorbereitete Umgebung bieten, die jede einzelne Familie zu Hause nicht so leicht schaffen kann. Vor allem die Materialien und die sozialen Kontakte der Kinder untereinander waren allein nicht zu beschaffen. Mein drittes Kind konnte vom Kinderraum profitieren. Genauso aber lernte ich im Kinderraum dazu: Ich lernte die Ideen Maria Montessoris kennen, da die meisten Kinderraumeltern parallel eine Ausbildung mit Montessori Diplom machten und uns allen die Ideen mitteilten, die Materialien und den Umgang damit zeigten und wir das Gelernte sofort mit den Kindern anwendeten. Ebenso intensiv beschäftigten wir uns in wöchentlichen Elternabenden mit den Arbeiten von Emmi Pikler und den Wilds.

Diese Tätigkeit war für mich sehr lehrreich. Wir waren alle interessierte Eltern und hinterfragten alle möglichen Verhaltensweisen. Es ist besonders schön, den Umgang auch mit nicht-eigenen Kindern zu üben, da hier die Muster der eigenen Familie nicht zum Tragen kommen und vieles leichter fällt.

Ich engagierte mich auch im Verein zum Bau eines neuen Waldorfschulkindergartens als Vorstandsmitglied, danach als Selbiges im Verein unserer Schule. Diese Arbeit machte mir ebenfalls sehr viel Spaß.

Nun habe ich ein Jahr in unserer Schule gearbeitet und bin wegen unserer Tochter in Elternzeit gegangen. Ich habe zuletzt für die ältesten Kinder Chemie und Biologie angeboten sowie verschiedene Projekte mitgemacht. Ich bin also doch Lehrerin geworden! Aber dass es so viel Spaß machen kann, hatte ich lange nicht gedacht! Deswegen bin ich auch in der Babypause des Öfteren in der Schule, pflege die Beziehungen mit den SchülerInnen und biete einen Kochkurs an.

Dörte Haußner

Jeden Tag komme ich mit Freude hier her – mit Freude auf die kleinen und großen Menschen, denen ich begegne und mit Begeisterung für meine Arbeit hier. Diese Schule ist ein Lernort, der gleichzeitig Erfahrungen fürs Leben bereithält. Gemeinsam gestalten Kinder und Erwachsene den Tag. Mir gefällt, dass die Kinder ihren eigenen Zeit- und Lernplan finden können - ein seltenes Geschenk in dieser Leistungsgesellschaft mit ständiger Zeitnot! Gemeinsam lernen und planen wir, gemeinsam lachen und streiten und spielen und bauen wir. Unsere Regeln sind gemeinsam entstanden, diskutiert und abgestimmt. Gemeinsam sind wir die Freie Schule und jeder Einzelne trägt zu ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit bei. Hier kann man bereits als Kind lernen, selbstverantwortlich zwischen vielfältigen Optionen zu wählen – Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.

Die gewonnene Souveränität für den Einzelnen empfinde ich als wertvoll, als Chance für das eigene Leben.

In diesem Prozess kann ich begleiten und Anregungen geben. Mein Wissen kann ich in Freude am Gestalten, am Ausprobieren, in eine ganzheitliche Förderung umwandeln. Wer möchte, kann donnerstags zur offenen Buchwerkstatt kommen, Geschichten erfinden, jederzeit Bilder und Texte drucken - ganze Bücher selbst gestalten. In den Deutschangeboten begeben wir uns auf literarische und sprachliche Entdeckungsreise in unsere Vergangenheit und Gegenwart. Besonders viel Freude habe ich daran, künstlerisch kreativ zu sein. Wir verwirklich(t)en Theaterprojekte, näh(t)en unsere Kostüme selbst und bau(t)en Requisiten und Bühnenteile. In diesem Jahr begleite ich auch wieder ein Angebot im Nähen. Die Kinder und Jugendlichen können mit ihren Vorschlägen kommen und gemeinsam setzen wir die Ideen in die Tat um. Täglich erwarten mich neue Herausforderungen und ich bin mit Haut und Haaren dabei und kann mich kreativ einbringen. Keine Kraft ist verschwendet, Energie geht nicht verloren. Jeder Tag birgt ein Glück.

Michael Hurtig

1990 begab ich mich auf die Suche nach einer Schul-Alternative für meine Tochter. So ergab es sich, dass ich wenig später mithalf, die „Freie Schule Leipzig“ aus der Taufe zu heben. Die Begeisterung für diese Schule ließ mich nicht wieder los, sodass ich 1992 selbst Mitarbeiter wurde.

Ich verstehe diese Schule als einen Lebensraum, in dem alle beteiligten Menschen selbstbestimmt leben und lernen können, in dem unterschiedliche Persönlichkeiten respektiert und individuelle Besonderheiten als Bereicherung empfunden werden.

Es ist mir wichtig, dass Kinder gern in die Schule kommen, in der sie die Möglichkeit haben, tragfähige Beziehungen aufzubauen und sich mit Dingen zu beschäftigen, welche für sie wirklich von Bedeutung sind.

Ich selbst bin sehr gern an der Freien Schule Leipzig, weil ich die Atmosphäre hier als besonders lebendig erlebe, sich viel Raum für Mitgestaltung bietet und immer wieder neue Wege erschlossen werden.

Zurzeit bin ich Begleiter einer altersgemischten Gruppe im Grundschulbereich. Darüber hinaus fühle ich mich für den Bereich Musik sowie für die Holzwerkstatt verantwortlich und bin gern mit Kindern zum Klettern unterwegs.

Hagen Kunert

Seit Dezember 2004 arbeite ich hier an dieser Schule. Die Freie Schule Leipzig ist etwas ganz Besonderes für mich. Hier habe ich eine Arbeit gefunden, die mir zum einen sehr viel Spaß macht und mich zum anderen immer wieder etwas Neues erleben lässt. Die Charakterbildung der Kinder zu kleinen und später großen eigenen Persönlichkeiten ist für mich ein ganz wichtiger Prozess, der viel Raum benötigt, den die Kinder in unserer Schule finden. Begeistert bin ich auch von den vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, sowohl für die Kinder als auch für uns Erwachsene. Momentan begleite ich eine altersgemischte Gruppe der 1.-3. Klasse beim Lernen, Entdecken und Erforschen. Meine Angebotsschwerpunkte liegen im Bereich Sport, Kanu-Bau und Computer. Zu meinen Hobbys gehören Lesen, Fotografieren, Sport und unser alter Bauernhof.

Uta Kursawe

Nach sechs sehr schönen Studienjahren an der Ostsee und fünf erfahrungsreichen Jahren an staatlichen Schulen konnte ich ab August 1994 einer meiner Lebenstätigkeiten rund um die Uhr nachgehen und bekomme dafür sogar noch Geld. Meine Vorstandsarbeit gab ich ab und wurde Geschäftsführerin der Freien Schule Leipzig und arbeite mit diesem wunderbaren Team zusammen. Ich bin Ansprechpartnerin für den Verwaltungsbereich und die Kinder können bei mir Telefonieren und Kopieren lernen.

Felix Nowottnick

Ich habe in meiner Ausbildung lange überlegt wie lernen funktioniert und wie man am besten lernt. Für mich ging das immer am besten, wenn ich mir Dinge selbst und von innen heraus angeeignet habe. Es blieb viel mehr hängen und ich habe mich nicht unter Druck gesetzt gefühlt oder musste Angst haben.

Angstfrei lernen und das zu tun was mich im Moment beschäftigt hab ich mir gewünscht.

Lange habe ich nach so einem geeigneten Ort gesucht und ihn in der Freien Schule Leipzig gefunden. Mir waren nur Lernorte und Einrichtungen aus anderen Ländern bekannt. Das war der Grund, warum ich nicht auf die Idee kam, in Deutschland zu suchen und ich ins Ausland zog. Als ich dann für ein halbes Jahr in Dänemark gelebt habe, erfuhr ich von der Freien Schule Leipzig.

Hier fühle ich mich sehr wohl und die Arbeit mit den Kindern wird durch eine respektvolle und ehrliche Art des Umgangs geprägt. Hier zu sein, zu sehen, mit welcher Energie Kinder an Angebote oder Projekte herangehen, wenn es ihnen gut geht, sie das was sie lernen wollen in ihrem Tempo und mit ihrer eigenen Motivation tun, macht mich glücklich.

Die Schule ist ein Ort, der schon jetzt - nach einem Jahr - für mich zu den schönsten und wichtigsten Erfahrungen in meinem Leben geworden ist. Ich bin froh mit diesen Menschen zusammen zu arbeiten und die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten zu können.

Alexander Ortmann

Ich arbeite seit 2003 an der Freie Schule Leipzig und derzeit hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 16 Jahren. Neben der Mathematik mit ihrer zwingenden Logik, den kniffligen Ebenen und eleganten Lösungen liegt mir vor allem mein Kreatives-Schreiben-Angebot am Herzen. Hier schreiben wir – oft im „Weitergabemodus“ – an mittelalterlichen Geschichten, erörtern alberne Fragestellungen, versuchen uns an Ursprungsmythen, entwerfen Comics und beschäftigen uns überhaupt mit allem Lohnenswerten, was uns so über den Weg läuft.

In der Agendagruppe engagieren wir uns im sozialen- und ökologischen Bereich und knüpfen Kontakte zur Nachbarschaft. Für mich ist diese Gruppe im Besonderen – wie die ganze Schule im Allgemeinen – ein Forum, in dem andere Gedanken und Formen des Miteinanders ausprobiert werden können und wir das herrschende, immer absurder werdende „There Is No Alternative“-Dogma beiseite schieben können.

Oft bin ich erstaunt über die Persönlichkeit unserer Schüler, über ihre Solidarität über die Altersgruppen hinweg, darüber, dass sie sich anpassen können und doch im richtigen Augenblick den Mund aufmachen, und über ihre Gewissenhaftigkeit und ihren Klarblick beim Ausarbeiten unserer Regeln und damit, der Weiterentwicklung unsere Schule.

Jan Rauchhaupt

Durch Experimentieren lernen und die gemachten Erfahrungen zusammenfügen und allgemeingültige Aussagen, vielleicht Naturgesetze entwickeln und verstehen – das ist mein Anspruch an die Ausbildung in Naturwissenschaft. Und den versuche ich den Schülern unserer Schule nahe zu bringen. Im Idealfall spielerisch und durch eigene Versuche, die die Anschaulichkeit des angeblich schwierigen Stoffes der Physik und Chemie fördern. Ich möchte älteren Schülern helfen, ihre Abschlussprüfungen souverän zu meistern und bei den Jüngeren Interesse am Verständnis der Abläufe in unserer Umwelt wecken. Wenn es mir gelingt, die Kinder für diese meist eher ungeliebten Gebiete zu begeistern macht mich das froh. Und das Erkennen von Analogien sowie das Anwenden von erworbenem Wissen zu einem Thema auf einen unbekannten Sachverhalt sind Fähigkeiten, die der Bewältigung vieler Aufgaben im „wirklichen“ Leben oftmals nützlich sind.

Mir gefällt das Konzept, den Kindern und Jugendlichen die Zeit zu lassen, den Zeitpunkt zur Beschäftigung mit einem Thema selbst festzulegen und sie dann zu unterstützen, ihren Wissensdurst zu stillen. Deshalb vertrete ich seit Januar dieses Jahres für drei Jahre Franziska während ihrer Elternzeit und biete Physik und Chemie für unterschiedliche Altersstufen auf dem entsprechenden Niveau an. Des Weiteren betreue ich ein Angebot Naturwissenschaften, vor allem für jüngere Schüler, in dem wir über Versuche, die hauptsächlich den Interessen der Schüler entsprechen, einen Zugang zu experimentellen Methoden und Werkzeugen der Physik und Chemie erreichen wollen. Dies legt die Grundlagen für die eher formale Vermittlung des Wissens in den späteren Jahren.

Zwölf Schülerinnen und Schüler der 4. bis 10.Klasse haben mich in diesem Schuljahr zu ihrem Vertrauenslehrer gewählt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Daneben bin ich für die Angebote an unserer Schule verantwortlich. Sprecht mich an, wenn ihr Fragen habt.

Rachel Roberts

Ich bin Bezugsperson für Schüler der Klasse 4-10 und führe mit den Kindern ein breites Angebot an Projekten durch. Zu meinem Angebot gehören der Englischunterricht und englischsprachige Projekte, die verschiedene Aspekte beinhalten. Dazu gehören Spiele, Geschichten erzählen, Backen, Gespräche, Alltagskommunikation, Lesen und Schreiben.

Das Interesse der Kinder wird immer wieder durch die allgemeine Präsenz des Englischen in unserer Gesellschaft geschürt, zum Beispiel durch Informationen aus dem Internet, Musik, die von den Schülern gehört wird oder Schriftzüge auf ihrer Kleidung. Und dann bin ich in der Schule, sozusagen als ständige Informationsquelle für die Kinder, um zu fragen, was sie möchten und wann sie es möchten. Außerdem wird das Interesse der Kinder durch meine Anwesenheit in der Schule geweckt: „Warum spricht sie mit einem lustigen Akzent? Warum macht sie manche Dinge anders als wir? Was um Himmels willen macht sie jetzt schon wieder und wie können wir sie das fragen?“ Dabei entsteht auch eine wunderbare Lernatmosphäre durch den Austausch zwischen mir und den Kindern, indem wir Wörter aus unserer Muttersprache wechselweise erklären und uns gegenseitig helfen, die Fremdsprache zu sprechen.

Wir lernen gemeinsam: die Kinder, das Team und ich. Wir lernen darauf zu vertrauen, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen. Wir lernen, dass wir ständig und jederzeit lernen. Wir erlernen Kommunikationsfähigkeiten, Geduld, Unterrichten, Zusammenarbeit, Achtsamkeit und Offenheit anderen Kulturen gegenüber und viele andere Aspekte, die dazugehören, wenn man sich einer anderen Sprache auf eine stimmige und ganzheitliche Weise nähert.

Benni Schmutzer

Ich heiße Benni und bin seit November 2009 Lernbegleiter an der Freien Schule Leipzig.

Jeder Tag bei uns ist für mich ein neues kleines oder besser großes Wunder, an dem wir uns gegenseitig mit neuen Spielen, Entdeckungen, Experimenten, Geschichten, Kenntnissen und Fähigkeiten überraschen.

Gemeinsam spielen wir lernend oder lernen wir spielend, wie die Welt funktioniert, was es da draußen so alles gibt und noch viel mehr.

Die Kinder dabei gleichberechtigt zu begleiten ist zum einen ein riesengroßes Geschenk, das mir viel Kraft gibt aber zum anderen auch eine große tägliche Herausforderung, die allen Beteiligten jeden Tag Offenheit, Mut und Geduld abverlangt.

Die Art und Weise wie wir in unserer Schule miteinander umgehen und immer wieder versuchen uns gegenseitig zu stärken und zu unterstützen macht mich sehr froh. Eben dieser respektvolle Umgang miteinander und die Chance gemeinsam nachhaltige und tragfähige Entscheidungen zu treffen, beeindrucken mich immer wieder aufs Neue.

Schön, dass ihr alle da seid.

Stefanie Stabenow

Läuft man durch das Schulgebäude der Freien Schule, so sucht man vergeblich nach überfüllten Klassenräumen, in denen sich die Schüler den Po wund sitzen und sehnsüchtig auf die schrille Pausenklingel warten. Stattdessen trifft man auf Kinder und Jugendliche, die Zeitmaschinen basteln, recherchieren, wie unser Geldsystem funktioniert, aus Holzklötzen architektonische Wunderwerke bauen oder einen Kuchen backen und sich dabei in englischer Sprache unterhalten. Ich mag es jedenfalls sehr, die Gänge unserer Schule entlang zu laufen. Und ganz egal, bei welchen Tätigkeiten man die Schüler beobachtet, man kann eines immer wieder deutlich spüren: Schule und Lernen können ohne Zwang richtig Laune machen.

Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 bin ich ein Teil der Freien Schule Leipzig. Die Herzlichkeit und das offene Miteinander ließen mich schnell ankommen. Es ist faszinierend zu beobachten, mit welcher Selbstverständlichkeit demokratische Prinzipien hier gelebt werden. Entscheidungen und Regeln werden gemeinsam erarbeitet, umgesetzt und manchmal auch angepasst oder verändert. Jeder, ob groß oder klein, kann seine Schule dadurch mitgestalten und entwickeln. Auch lehrplantypische Wortfetzen wie Erziehung zu „selbstbestimmtem und solidarischem Handeln“ und Vermittlung von „Strategien, mit denen Konflikte gewaltfrei und argumentativ bewältigt werden“, bekommen an unserer Schule Leben eingehaucht.

Als Sport- und Biologielehrerin bringe ich Schüler gern zum Schwitzen und erkläre ihnen, warum wir bei körperlicher Anstrengung Glückshormone produzieren oder wie ein Muskelkater entsteht und wozu er gut ist. Sie können bei mir lernen, wieso ein See „umkippen“ kann und warum Enten selbst im tiefsten Winter keine kalten Füße bekommen. Am allerliebsten beobachte, untersuche, experimentiere ich gemeinsam mit den Schülern und versuche, sie für die naturwissenschaftliche Denkweise zu begeistern.

Antje Stoye

Seit November 2009 geh ich nach 12 Jahren Pause wieder zur Schule, mit Lust und Freude, wie ich sie als Kind selten verspürte. Ich arbeite mit Uta in der Verwaltung, kämpfe mich durch Zahlen und Aktenberge, domestiziere mal mehr mal weniger gut unbändige Drucker und Faxgeräte, erlebe jeden Tag aufs neue hübsche Anekdoten, wenn die Schüler im Büro "nach Haus telefonieren" und trage gern zum Austausch zwischen Schule und Eltern bei. Mein Herz schlägt für die Schule, das Team, die Schüler und das zeig ich auch gern der Welt außerhalb unserer Pforten.

Pamela Süptitz

Seit 1992 arbeite ich an dieser Schule. Das ist nicht nur Arbeit für mich, sondern auch Lebenseinstellung. Miteinander wachsen, lernen, sich weiter entwickeln, ehrlich sein. Die Kinder lernen von mir und ich von den Kindern. Ich arbeite als Bezugsperson einer altersgemischten Gruppe von Klasse 1-3. Am liebsten biete ich Backen und Nähen an.

 
 
   

Copyright © 2012 Freie Schule Leipzig e.V.

|

Impressum

entwickelt von TAUTOLOGIX